
Stadtansicht
Die Lichtplanung musste die Topographie des Plateaus berücksichtigen: zwischen der Abrisskante und dem Baukörper sind nur weinige Meter Platz. Zur Anstrahlung sollten keine Geräte verwendet werden, die den Blick auf das Museumsgebäude gestört hätten. Diese Aufgabe lösten die Lichtplaner mit Leuchten, die in den Boden eingebaut werden. Sie wählten BEGA-Bodeneinbauscheinwerfer 8720. Diese Scheinwerfer sind in Gruppen angeordnet und beleuchten von nur vier Standorten die gesamte umlaufende Museumsfassade. Die Scheinwerfer der einzelnen Gruppen sind so fokussiert, daß die Addition ihrer Lichtstärkeverteilung für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Gebäudes sorgt. Tagsüber sind von den Leuchten nur die Bronzeguß-Abdeckungen sichtbar. Diese Scheinwerfer sind speziell für die gleichmäßige Anstrahlung - vom Sockel bis zur Traufkante - von Gebäuden aus dem Boden heraus entwickelt worden. Sie haben eine Bauhöhe über den Boden von nur 70 mm und sind für Druckbelastungen bis zu 3000 kg konstruiert.
Diese Leuchten gibt es in verschiedenen Größen und Lichtleistungen sowie mit runder oder quadratischer Abdeckplatte.