SchwabenGalerie, Stuttgart-Vaihingen
Als eine Brauerei das großflächige Areal räumte, bot sich den Planern die Möglichkeit, dem Stadtteil Stuttgart-Vaihingen seine fehlende Mitte zu geben.
Der Entwurf des Architekturbüros Léon Wohlhage Wernik überzeugte dabei durch die geschickte Verknüpfung öffentlicher und privater Interessen. Anstatt den Forderungen des Wettbewerbs nach einer in sich gekehrten, klimatisierten Shopping Mall gerecht zu werden, orientierten sich die Architekten an dem vielfältigen Gefüge der » europäischen « Stadt. Öffentliche Räume in Form von Plätzen und Gassen verbinden dabei die unterschiedlichen Gebäudekörper und Funktionen der SchwabenGalerie. Diese Elemente verweben gleichzeitig das Quartier mit seiner Nachbarschaft. Es entstand ein lebendiges Zentrum.
Planungsziele einer solchen Architektur können natürlich nur erreicht werden, wenn eine effektive Beleuchtung die Qualitäten des Raumes auch bei Dunkelheit bewahrt. Einen guten Beitrag leisten hier unsere Leuchten, die sich tagsüber in das edle Ambiente der Architektur einfügen, und bei Nacht die Bürger einladend und sicher durch den öffentlichen Raum leiten.
| Architekt: |
Léon Wohlhage Wernik, Berlin |
| Bauausführung: |
Chapman Taylor, Düsseldorf. |
| Lichtplanung: |
Licht Vision, Berlin |
| Landschaftsplaner: |
Geswein Henkel, Ostfildern |
| Foto: |
Christian Richters, Münster |
Informationsschrift 1-2006