Stadt der Künste und der Wissenschaften
Kulturgüter sollten für jedermann frei zugänglich sein. Aus diesem Grunde errichtete die Stadt Valencia in der östlichen Peripherie die "Stadt der Künste und der Wissenschaften".
Das riesige Areal wird von einer Straße in zwei sich ergänzende Bereiche geteilt, die über eine gemeinsame Mittelachse miteinander verbunden sind. Das kleinere Areal beherbergt den Palast der Künste, in dem jede Art von Kunst gezeigt wird. Auf dem anderen, größeren Areal sind das Museum für Wissenschaften und das Planetarium untergebracht. Alle Gebäude sind von Wasser umgeben und werden über einen axialen Steg erschlossen.
Das Planetarium liegt mittig auf der Verbindungsachse zwischen den Museumskomplexen. Es verfügt über eine geschlossene hemisphärische Kuppel aus Stahlbeton, unter der sich der kreisförmige Zuschauerraum befindet. Sie wird von einer filigranen Außenschale umgeben, die sich mit Hilfe einer beweglichen Metallkonstruktion öffnen läßt.
| Architekt |
Santiago Calatrava |
| Ingenieurbüro |
Antonio Frasquet |
| Elektroinstallation |
Monocobra
Electrotecnia Monrabal |
| Fotos |
Ralf Richter, Architekturfoto |
Informationsschrift 1-2001