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Das Heidelberger Schloss, Heidelberg

Das Heidelberger Schloss, Heidelberg

Bauhistorisches Ereignis: Umbau der Sattelkammer zum Schloss-Bistro


Das Heidelberger Schloss ist eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands. Es zählt jährlich eine Million Besucher. Bis zur Zerstörung durch die Soldaten Ludwigs XIV. im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688 bis 1697) durch Brandstiftung und Sprengung diente es als Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Seither wurde das im 13. Jahrhundert erstmals erwähnte Architekturensemble nur teilweise restauriert.

Nach mehreren Jahrhunderten eines Ruinen-Daseins ist der Umbau der Sattelkammer des Schlosses ein bauhistorisches Ereignis. „Die Sattelkammer ist wachgeküsst“, titelte die Rhein-Neckar-Zeitung. Ursprünglich wohl ein Teil des Befestigungswerkes und nach dem Dreißigjährigen Krieg als Stallung und Kutschenhaus genutzt, wurde die Sattelkammer nun denkmalgerecht in ein Bistro mit 50 Sitzplätzen umgebaut. Die Beleuchtung wird mit BEGA Innenleuchten umgesetzt.

Den Architekten des Büros Max Dudler war wichtig, dass der ursprünglich 7,50 Meter hohe Raum wieder in seiner Größe erlebbar ist. Das bestehende Tonnengewölbe wurde saniert, die Rundbögen erhielten feste Verglasungen mit Zugangstüren.

Die Innenausstattung arbeitet mit wenigen ausgewählten Materialien: Der Boden besteht aus Natursteinplatten. Die Decke wurde als Akustikdecke konzipiert. Alle Einbauten und Türen sind aus Schwarzer Kirsche gearbeitet.

Die beeindruckende Optik des Saales wird verstärkt durch BEGA Pendelleuchten der Kollektion LIMBURG. Die 80 Zentimeter hohen dimmbaren Leuchten für freistrahlendes und gleichmäßiges Licht zeichnen sich durch perfekte Proportionen aus. Die Zylinder bestehen aus mundgeblasenen dreischichtigen Opalgläsern, in denen eine hauchdünne Opalschicht zwischen zwei Kristallglasschichten eingeschmolzen ist. Das hochtransparente, aber undurchsichtige Glas verteilt das Licht sehr gleichmäßig.

In Heidelberg kommen Sonderanfertigungen unserer Pendelleuchten zum Einsatz, bei denen Anschlussleitungen und Baldachine in schwarz gehalten sind, um die Aufmerksamkeit des Betrachters gänzlich auf das Gewölbe und die brillante Beleuchtung des Bistros zu lenken.

Bauherr

Land Baden-Württemberg

Architektur/Planung

Max Dudler Architekten Berlin · Frankfurt · Zürich

Fotografie
Stefan Müller, Berlin

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Verwendete Leuchten